Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH
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Baugrund- und Hydrogutachten

  • Baugrundgutachten für Kanal-/Straßenbaumaßnahmen und Hochbauvorhaben
  • Hydrogeologische Gutachten
  • Erdstatische Berechnungen
  • Geotechnische Prüfungen und Untersuchungen

Geotechnische Prüfungen vor Ort und im Labor


Geotechnische Prüfungen vor Ort

Zur Kontrolle der Verdichtung von Erdbaustoffen (z. B. Kanalgrabenverfüllungen) sowie zur Prüfung der Tragfähigkeit bzw. Lagerungsdichte von Böden führt die IQ Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH vor Ort Plattendruckversuche nach DIN 18134 bzw. Rammsondierungen nach DIN 4094 durch. Ferner können zur Kontrolle der Dichte oder der Verdichtung eines Bodens bzw. Erdbaustoffs Dichtebestimmungen nach DIN 18125 vor Ort oder alternativ mittels der Entnahme ungestörter Bodenproben und einer nachfolgenden Prüfung im geotechnischen Labor durchgeführt werden. Nach Erfordernis wird der Aufbau des anstehenden Bodens bzw. des eingebauten Erdbaustoffs (Bodenprofil) von der IQ Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH ergänzend durch Rammkernsondierungen erkundet.

Geotechnische Prüfungen im Labor

An vor Ort entnommenen Bodenproben können im geotechnischen Labor zur Beurteilung der bodenmechanischen Eigenschaften eines Bodens bzw. Erdbaustoffs wichtige Parameter ermittelt werden. Zur Klassifizierung sind dies z. B. die Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN 18123, die Bestimmung der Zustandsgrenzen (Fließ-, Ausroll– und Schrumpfgrenze) nach DIN 18122, die Bestimmung des Wasser- und des Kalkgehalts nach DIN 18121 bzw. DIN 18129 sowie die Bestimmung des Glühverlustes (Gehalt an organischen Inhaltsstoffen)nach DIN 18128. Weitere Laborversuche dienen z. B. der Bestimmung der in vielen Richtlinien, technischen Regelwerken und Leistungsverzeichnissen als Anforderungskriterium definierten Proctordichte nach DIN 18127 oder der Ermittlung der Wasserdurchlässigkeit von Böden. Die für bodenmechanische Berechnungen wichtigen Parameter eines Bodens (z. B. Steifemodul, Scherfestigkeit, Reibungswinkel, Kohäsion) können mittels der Durchführung von Kompressions- und Scherversuchen laborativ ermittelt werden.

Prüfungen an Baustoffen

Mittels der vorgenannten geotechnischen Prüfungen können RC-Baustoffe oder Mineralgemische im Zuge der Eigen- bzw. Fremdüberwachungsprüfungen untersucht werden. Ergänzend kann je nach Erfordernis der Gehalt an potentiell enthaltenen Schadstoffen mittels geochemischer Untersuchungen ermittelt werden. Die für eine qualifizierte Beurteilung der Materialien erforderliche Entnahme von Bodenproben wird ebenso durch geschultes Fachpersonal der IQ Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH vorgenommen wie die nachfolgende Bearbeitung und Bewertung der Analyseergebnisse. Die Eignung der untersuchten Baustoffe wird abschließend unter Bezug auf den beabsichtigten Verwendungszweck des Materials in einem Bericht dargelegt. Andere Baustoffe, z. B. Schwarzdecken oder asbesthaltige Baumaterialien, können ebenfalls durch die IQ Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH fachkundig beprobt, analysiert und bewertet werden. Alle Berichte enthalten weitergehende Hinweise und Empfehlungen für die Handhabung und/oder Entsorgung der geprüften Materialien.

Geotechnik vor Ort


Geotechnik vor Ort
 
 

Begutachtung des Baugrunds und der hydrogeologischen Verhältnisse


Erkundung und Darstellung der Baugrundverhältnisse, Probenahme

Die IQ Ingenieurgesellschaft mbH führt die Erkundung des Baugrunds und die Beurteilung der geotechnischen Eigenschaften des Baugrunds in Abhängigkeit des jeweils geplanten Bauvorhabens und unter Berücksichtigung der Vorgaben der DIN 4020 durch. Hierzu werden direkte Aufschlüsse in Form von Rammkernsondierungen, Bohrungen nach DIN 4021 oder Schürfgruben hergestellt. Die Bodenansprache des erbohrten oder im Schurf freigelegten Bodens erfolgt vor Ort durch einen Diplom-Geologen. Die Ergebnisse werden in Schichtenverzeichnissen nach DIN 4022 und Bohrprofilen nach DIN 4023 erfasst. Ferner ist die Erstellung eines Lageplans der Ansatzstellen, die höhen- und lagemäßige Einmessung der Ansatzstellen Bestandteil der Leistungen zu Erkundung des Baugrundes. Aus den Einzelprofilen werden je nach Bauvorhaben Profilschnitte durch den erkundeten Untergrund erstellt, in die i. d. R. die Tiefenlage der geplanten Gründung von Gebäuden bzw. die Tiefenlage geplanter oder vorhandener Kanäle etc. eingetragen werden.

Im Zuge der Bohrarbeiten werden repräsentative Bodenproben als Rückstellproben oder für eine weitergehende geotechnische oder chemisch-analytische Untersuchung entnommen. Im Baugrundlabor werden nach Erfordernis grundlegende geotechnische Untersuchungen wie z. B. die Ermittlung der Kornverteilung, des Wassergehalts, der Scherfestigkeit, der Kohäsion etc. durchgeführt. Chemisch-analytische Untersuchungen beziehen sich i. d. R. auf potentiell in Auffüllungen enthaltene Schadstoffe im Hinblick auf die Entsorgung bzw. Wiederverwendbarkeit von Aushubböden (z. B. Untersuchung gemäß des Untersuchungsprogramms der LAGA 20 für Böden mit mineralischen Verunreinigungen von mehr als 10 Masse-%).

Ergänzende Untersuchungen

Ergänzend zu den direkten Aufschlüssen werden zur Erkundung der Lagerungsdichte der anstehenden oder aufgefüllten Böden indirekte Aufschlüsse in Form von Rammsondierungen nach DIN 4094 abgeteuft. Hierzu kommen je nach der Beschaffenheit der erbohrten Böden die Leichte (DPL), die Mittlere (DPM) oder die Schwere Rammsonde (DPH) zum Einsatz. Die Ergebnisse der Rammsondierungen werden tabellarisch erfasst, graphisch in Form von Diagrammen dargestellt und dort, wo eine Bohrung in der Nähe der Rammsondierung abgeteuft wurde, gemeinsam mit dem zuzuordnenden Bohrprofil dargestellt. Je nach Aufgabenstellung des Projektes werden die indirekten Aufschlüsse durch Plattendruckversuche nach DIN 18134 oder gemäß TP BF-StB, Teil 8.3 (dynamischer Plattendruckversuch) ergänzt.

Geologie Bohrungen

Baugrundgutachten

Die Ergebnisse der Erkundung der Baugrundverhältnisse werden abschließend in einem Baugrundgutachten zusammengefasst. Neben der Erfassung der direkten und indirekten Aufschlüsse in Form von Schichtenverzeichnissen, Bohrprofilen, Sondierdiagrammen und Profilschnitten wird der im jeweiligen Projektgelände erbohrte Boden hinsichtlich seiner Beschaffenheit (Zusammensetzung, Lagerungsdichte, Konsistenz), seiner Einstufung gemäß DIN 18196, DIN 18300 und nach Erfordernis gemäß DIN 18319 sowie hinsichtlich seiner geotechnischen Eigenschaften beurteilt. Hierzu werden die Bodenkennwerte der jeweils erbohrten Bodenarten sowie die höchstzulässigen Bodenspannungen gemäß DIN 1054 angegeben. Als Sonderleistung können bei Vorliegen eines Fundament- und Lastenplans Grundbruch- und Setzungsberechnungen durchgeführt werden. Basierend auf den Ergebnissen der Baugrunderkundung wird in dem Baugrundgutachten eine Gründungsempfehlung ausgesprochen, die unter Bezug auf das geplante Bauvorhaben und den erkundeten Baugrund Angaben zur Art und Dimensionierung der Gründung trifft.

Ferner wird das Projektgelände im Baugrundgutachten gemäß DIN 4149 beurteilt. Hierbei werden Angaben zur Zuordnung in die Erdbebenzonen, die geologischen Untergrundklassen und die Baugrundklassen getroffen. Weitergehende Angaben betreffen z. B. die allgemeinen hydrogeologischen Verhältnisse, den Grundwasserstand, erforderliche Abdichtungsmaßnahmen gemäß DIN 18195, Grundwasserschutzgebiete und die Beeinträchtigung des Standorts durch ehemalige oder derzeitige bergbauliche Tätigkeit. Ergänzend werden weitergehende Angaben zur Durchführung des Bauvorhabens getroffen, wie z. B. zulässige Böschungsneigungen, Verbau, Grundwasserhaltung, Befahrbarkeit und Tragfähigkeit des Untergrundes, Maßnahmen zur Verbesserung der Tragfähigkeit, Wiederverwendbarkeit von Aushubböden, und Einsatz geeigneter Geräte für den Bodenaushub und die Verdichtung.

Geotechnik vor Ort

Erkundung und Bewertung der hydrogeologischen Verhältnisse

Die IQ Ingenieurgesellschaft mbH führt die Erkundung der hydrogeologischen Verhältnisse mittels Rammkernsondierungen oder Bohrungen durch. Diese Erkundungen werden sowohl für die Planung von Anlagen zur Versickerung von nicht schadhaft verunreinigtem Oberflächen- und Niederschlagswasser als auch für die Erstellung von Brunnen durchgeführt.

Für die Prüfung der Wasserdurchlässigkeit von anstehenden Böden werden in den abgeteuften Rammkernsondierungen oder Bohrungen Versickerungsversuche gemäß den Empfehlungen des USBR-Earth-Manuals durchgeführt und parallel hierzu die Kornverteilung der für die Versickerung vorgesehenen Bodenschichten nach DIN 18123 ermittelt. Die Ergebnisse der Versickerungsversuche und der Ermittlung der Kornverteilung werden nachfolgend ausgewertet. Abschließend erfolgt die Berechnung des für den geprüften Boden maßgeblichen Durchlässigkeitsbeiwerts (kf - Wert) und die Zusammenfassung der Ergebnisse in einem hydrogeologischen Gutachten.

Für die Errichtung von Brunnen werden neben der Recherche der Grundwasserverhältnisse mittels der Auswertung des Kartenwerks und der von den Behörden zu erhaltenden Messwerte nach Festlegung einer geeigneten Ansatzstelle Aufschlussbohrungen abgeteuft und an diesen Pumpversuche durchgeführt. Gemäß der Ergebnisse dieser Untersuchungen kann nachfolgend die Bemessung der Brunnenbohrung erfolgen und die Wasserrechtliche Erlaubnis für die Errichtung und den Betrieb des Brunnens beantragt werden.

Versickerung von Oberflächenwasser

Auf Grundlage der im Zuge der hydrogeologischen Erkundung ermittelten Ergebnisse (hydrogeologisches Gutachten) kann anschließend mittels eines Berechnungsprogramms die am jeweiligen Standort geplante Versickerungsanlage bemessen und geplant werden. Die optimale Bemessung und Planung der Versickerungsanlage berücksichtigt hierbei außer den hydrogeologischen Gegebenheiten die lokalen und planerischen Grundlagen des jeweiligen Bauvorhabens. Prinzipiell erfolgt die Planung in enger Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde. Die IQ Ingenieurgesellschaft mbH führt auf Wunsch die für die Errichtung und den Betrieb einer Versickerungsanlage erforderliche vollständige Leistung in einer Hand durch: Erkundung und Beurteilung der hydrogeologischen Verhältnisse, Bemessung und Planung einer Versickerungsanlage, Stellung des Antrags auf Erteilung der Wasserrechtlichen Erlaubnis für den Betrieb einer Versickerungsanlage, Erstellung der Ausschreibung für die Errichtung einer Versickerungsanlage, Mitwirkung bei der Vergabe der Bauleistung, örtliche Bauüberwachung und gutachterliche Begleitung der Baumaßnahme.


Ansprechpartner:


Dipl.-Geol. Holger Seeberger
Tel.: 0 24 05 / 8 02 90-25
Fax: 0 24 05 / 8 02 90-29
Mobil: 01 71 / 6 56 34 16
e-mail: h.seeberger@IQ-mbH.de


 
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