Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH
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1. SiGe-Koordination nach BaustellenV bzw. RAB 30

  • Erstellen einer Vorankündigung (Meldung) an das zuständige Fachamt für Arbeitssicherheit
  • Erstellung eines schriftlichen Sicherheits- und Gesundheitsplans, der die Bauabläufe, den Einsatz geprüfter und zugelassener Geräte, Maschinen, Arbeitsbühnen und besonders gefährliche Arbeiten betrifft
  • Die Beaufsichtigung der Arbeitsschutzmaßnahmen für die vorhandenen Arbeitnehmer auf der Baustelle.
  • Die Erstellung einer Unterlage (Sicherheitshinweise für die Wartung und Instandsetzung) für die Abschlussdokumentation der Baumaßnahme

SiGe-Koordination

Sicherheits und Gesundheitsschutz auf Baustellen

Baustellenverordnung (BaustellV)

Die Berücksichtigung allgemeiner Grundsätze des Arbeitsschutzes bedingt bei Vorliegen bestimmter Kriterien nach 2 der Baustellenverordnung besondere Maßnahmen. Bei Baustellen einer Dauer von mehr als 30 Arbeitstagen und mit mehr als 20 Beschäftigten bzw. bei Baustellen, die einen Umfang von mehr als 500 Personentagen aufweisen, muss eine Vorankündigung der Maßnahme bei der zuständigen Behörde erfolgen.

SiGe-Plan

Falls auf einer Baustelle mehrere Arbeitgeber tätig werden oder besonders gefährliche Arbeiten durchgeführt werden, ist ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan) zu erstellen. In diesem Plan sind die anzuwendenden Arbeitsschutzbestimmungen unter Berücksichtigung aller Bau- und Betriebszustände aufzuführen. Die wesentliche Aufgabe des SiGe-Plans ist die Erfassung und Koordinierung von Arbeitsschutzmaßnahmen, die ggf. von verschiedenen Arbeitgebern bzw. Gewerken wahrzunehmen sind und die möglichst gemeinsam genutzt werden sollen.

SiGe-Koordinator

Im optimalen Fall wird der SiGe-Koordinator bereits bei der Planung hinzugezogen, damit die erforderlichen Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bereits bei der Planung und Ausschreibung der Baumaßnahme berücksichtigt werden können. Ferner kann in diesem Stadium bereits der Arbeitsschutz für spätere Arbeiten am Bauwerk geplant werden (Unterlage für spätere Arbeiten). Der SiGe-Koordinator erstellt nachfolgend den SiGe-Plan und übernimmt die erforderliche Meldung an die zuständige Behörde. Je nach Beauftragung organisiert der SiGe-Koordinator die Zusammenarbeit der Arbeitgeber und kontrolliert während der Ausführung der Arbeiten die Einhaltung der Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen bzw. koordiniert die Überwachung durch die Arbeitgeber. Bei einer Änderung der Arbeitsverfahren wird der SiGe-Plan angepasst (Fortschreibung). Die IQ Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH bietet die vollständige Wahrnehmung aller gemäß BaustellV erforderlichen Leistungen an. Die langjährige Erfahrung in der Planung und Ausführung von Baumaßnahmen unterschiedlicher Größe und Anforderung, ein kontinuierliches Literaturstudium und die Teilnahme an Schulungen und Seminaren unter dem besonderen Aspekt des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie hinsichtlich spezieller Arbeitsverfahren gewährleistet eine qualifizierte und verantwortungsbewusste Wahrnehmung der Aufgaben des SiGe-Koordinators durch die Mitarbeiter der IQ Ingenieurgesellschaft Quadriga mbH.

 
 

2. Koordination nach BGR 128

Die Berufsgenossenschaftliche Regel 128 (BGR 128)

dient der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten der Beschäftigten der Mitgliedsunternehmen der Berufsgenossenschaft Bau.

Leistungen der Koordination nach BGR 128
  • Erstellung des baustellenbezogenen Arbeits- und Sicherheitsplans. Dieser basiert auf einer Gefahrenanalyse und Gefahrstoffermittlung mit Gefährdungsabschätzung (Grad der Exposition). Daraus ergeben sich die Anforderungen an zu ergreifende technische und personenbezogene Schutzmaßnahmen und ggf. Vorgaben für die messtechnische Überwachung.
  • Durchsetzung der Schutzziele bei den Auftragnehmern und Einweisung deren Beschäftigten.
  • Abststimmung der zeitlichen Abfolge der Arbeiten der Einzelgewerke.
  • Überwachung während der Arbeiten (Beachtung der Betriebsanweisungen und das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung).
  • Protokollierung aller Festlegungen und Vorkommnisse.

Die BGR 128 findet u. a. Anwendung:

  • bei Bau- und Abbrucharbeiten auf industriell oder gewerblich (auch ehemals) genutztem Gelände, auf dem mit bekannten oder unbekannten Schadstoffen zu rechnen ist.
  • bei der Sanierung von Böden und Gewässern, die durch Gefahrstoffe kontaminiert sind.
  • bei Brandschadensanierungen.
  • bei der Sanierung von baulichen Anlagen, die durch biologische Schadstoffe belastet sind (z. B. Schimmel).
  • bei der Sanierung von Gebäudeschadstoffen (PCB, PAK (bspw. in Klebstoffen und Teer), Holzschutzmitteln, ).
  • bei allen Arbeiten an Deponiekörpern (nicht bei der Ablagerung von Abfällen).

Ansprechpartner:


Dipl.-Geol. Holger Seeberger
Tel.: 0 24 05 / 8 02 90-25
Fax: 0 24 05 / 8 02 90-29
Mobil: 01 71 / 6 56 34 16
e-mail: h.seeberger@IQ-mbH.de


 
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